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Brasilien

Mehr Artenreichtum geht fast nicht

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Riesentukan

Flora und Fauna Brasiliens sind von ihrem Artenreichtum her überwältigend. Zwar fehlen in Südamerika die ganz grossen Tiere der Alten Welt - Elefanten, Nashörner, Giraffen u.ä. - aber auch Großkatzen und Tapire, Krokodile und Seekühe sind ja nicht ganz klein und repräsentieren in Brasilien die grossen Tiere. Es gibt eine Vielzahl von Primaten, wie Brüllaffen und Krallenäffchen, zu denen z.B. die aus zoologischen Gärten bekannten Tamarine und Löwenäffchen gehören.
Faultiere gibt es ausschliesslich in Südamerika und Brasilien ist das Hauptverbreitungsgebiet dieser Tiere, die die meisten Menschen nur als Zeichentrickfigur aus "Ice-Age" kennen.

Vor allem aber die Vogelwelt ist unbeschreiblich: Papageien und Tukane, Kolibris und zahlreiche Kleinvögel gibt es in dieser Artenvielfalt kaum irgendwo anders.

Und natürlich die Schmetterlinge und alle Insekten. Sie sind von ungewöhnlicher Schönheit und manchmal auch von ungewöhnlicher Grösse: Der Herkuleskäfer ist nicht selten - mit bis zu 17 cm Gesamtlänge ist er etwa so gross, wie eine Hand - mit Fingern! Der brasilianische Eulenfalter (Thysania agrippina) bringt es auf bis zu 30 cm Spannweite - er ist der grösste Schmetterling der Welt.

Helikonie

Mit der Pflanzenwelt ist es nicht viel anders. Vor allem der immergrüne Regenwald Brasiliens - die grösste zusammenhängende Waldfläche unseres Planeten und die Wetterküche sogar für Europa - birgt eine unglaubliche Zahl verschiedener Pflanzen:
Weit über 50.000 Blütenpflanzen, mehr als 2.500 Baumarten, von denen etliche zu über 60 m hohen Riesen heranwachsen, die palm-ähnlichen Baumfarne, echte Farne und eine unübersehbare Vielfalt an Orchideen kommen vor.

Die nebenstehend abgebildete Helikonie wird u.a. von Kolibris bestäubt.

In Südamerika heimisch sind 3 der 4 Tapir-Arten. Die vierte Art, der in seinem Bestand stark gefährdete Schabrackentapir, kommt überraschenderweise in Südostasien vor, z.B. auf Sumátra.
Tapire sind recht grosse Tiere, deren Äusseres ein wenig an Schweine erinnert, die aber tatsächlich eher mit Pferden und Nashörnern verwandt sind. Sie haben ein bräunlich-graues, sehr kurzes Fell und eine rüsselartige Nase.

Allerdings ist auch die Umweltzerstörung schier unglaublich - Brasilien entwickelt sich zum Sorgenkind für das ganze Ökosystem Erde. Der Dschungel brennt und dabei werden gewaltige Mengen an CO2 freigesetzt. Auch der Holzeinschlag geht unvermindert weiter, während die Umweltverbände weitgehend tatenlos zuschauen und mit der FSC-Zertifizierung dem Raubbau sogar noch Vorschub leisten. Vor allem im Nordosten des Landes ist der Regenwald schon restlos den Zuckerrohr und Baumwoll-Plantagen gewichen. Im Küstenbereich machen sich Kaffeeplantagen breit.

Das Pantanal im Südwesten Brasiliens ist ein riesiges Sumpfgebiet - etwa so gross, wie die alte Bundesrepublik. Es wurde im Jahre 2000 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen, ist aber trotzdem akut bedroht: Riesige Flächen werden trockengelegt und in Viehweiden umgewandelt, damit wir in Europa billiges Fleisch und billige Hamburger essen können.

Hyazinth-Ara, Brasilien

Trotzdem ist der Tierreichtum dieses grossen Gebietes noch immer sehr gross - für Naturfreunde und besonders für Vogelliebhaber ist ein Besuch der Sümpfe ein Muss. In den lichten Wälder dieser Region existiert das grösste Vorkommen der mächtigsten Ara-Art, des herrlichen, kobaltblauen Hyazinth-Aras.

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